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Mekka-Moschee

Der Anblick einer gewöhnlichen Moschee würde einen modernen Russen kaum überraschen, geschweige denn einen reisenden Landsmann. Allerdings ist die Mekka-Moschee in Hyderabad einen Blick wert, zumal die Zeit einen sehr ungünstigen Einfluss auf sie hat, d. h. sie wird zerstört. Nur wenige Touristen wissen, dass die von uns beschriebene Moschee von der UNESCO in die Liste der Objekte des Kulturerbes aufgenommen wurde. Daher wird die Erfassung des bestehenden Baudenkmals keinen Touristen davon abhalten.

Geschichte

Der Bau der Moschee begann 1614 durch Muhammad Shah, den Herrscher des Staates Golconda. Aufgrund der hohen Kosten und der Komplexität des Baus wurde der Bau der Moschee jedoch fast 80 Jahre später vom Herrscher des Mogulreichs, Aurangzeb, abgeschlossen.

Unter Berücksichtigung des Zeitpunkts der Fertigstellung des Baus gilt die Moschee als eine der ältesten und größten in Indien. Und die Tatsache, dass der Lehm für mehrere Ziegel aus Mekka mitgebracht wurde, verleiht der Moschee zusätzliche Attraktivität für Gläubige und Touristen. Dies erklärt auch den Doppelnamen der Moschee.

Architektur

Die Masjid-Moschee verfügt über eine riesige Gebetshalle mit einer Höhe von 22 Metern und bietet Platz für mehr als 10 Gläubige. Die Dekoration der Moschee besteht aus hohen gemusterten Bögen, die mit Stuck und Steinschnitzereien verziert sind. Auch die sie tragenden Säulen sind ein prachtvolles Stück Architektur, vor allem wenn man bedenkt, dass die Außenwände aus Granit bestehen.

Eine echte Moschee ist ohne Minarett nicht vorstellbar. In der Nähe der Masjid-Moschee gibt es Minarette. Es gibt mehrere davon, und obwohl sie nicht sehr hoch sind, gibt es etwas zu sehen. Beeindruckend sind vor allem die gewölbten Balkone an der Spitze des Minaretts sowie die mit hoch aufragenden Bronzespitzen verzierten Kuppeln.

Teilnahmebedingungen

Wie bei jedem ähnlichen religiösen Gebäude gelten für den Besuch der Moschee recht strenge Regeln. Dies betrifft zum einen die Schuhe – diese müssen Sie beim Betreten ausziehen. Zweitens dürfen sie die Moschee nicht mit T-Shirt oder Shorts betreten, und eine Frau ohne Kopftuch darf die Moschee nicht betreten. Und es ist am besten, eine Moschee in den Pausen zwischen den Gebeten zu besuchen, also bei 20-minütigen Gebeten, die fünfmal am Tag stattfinden, und nicht an muslimischen religiösen Feiertagen. Dann sind nur wenige Menschen in der Moschee und Sie können sich alles in Ruhe ansehen, ohne die Gläubigen zu stören oder unangemessene Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Der Eintritt in die Moschee ist kostenlos, Besucher können jedoch jederzeit einen kleinen Geldbetrag als Spende hinterlassen.

Ausflüge

Angesichts der Besonderheit des religiösen Gebäudes ist die Durchführung von Exkursionen darin sehr schwierig. Sie können jedoch jederzeit die Dienste eines persönlichen Reiseführers in Anspruch nehmen; glücklicherweise gibt es in Hyderabad genügend Inder, die solche Dienste anbieten. Die beste Option ist jedoch eine Tour eines inländischen Veranstalters. In diesem Fall wird der Ausflug auf Russisch durchgeführt und Sie müssen dafür nicht zu viel bezahlen.

Interessante Fakten

Während ihres Bestehens hat die Moschee viele Legenden und Geschichten über sich gesammelt. Die bekannteste davon ist die Legende über die Grundsteinlegung der Moschee. Sultan Muhammad Shah schlug vor, den Grundstein für einen Muslim zu legen, der seit 12 Jahren kein einziges Gebet versäumt hatte. Unter den 8 Bauherren gab es so etwas jedoch nicht. Daher musste Mohammed selbst den ersten Stein legen. Ob er alle muslimischen religiösen Traditionen befolgte oder nicht, die Geschichte schweigt.

Anreise

Hyderabad ist eine Metropole, die ohne große Schwierigkeiten zu erreichen ist. Von Moskau aus gibt es Direktflüge in die Stadt. Vom Flughafen in die Stadt gelangen Sie mit Bus, Bahn oder Taxi. Da Hyderabad ein wichtiges Touristenzentrum ist, können Sie direkt vom Flughafen aus einen Ausflug zur Masjid-Moschee unternehmen.

Gute Reise!

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