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Lotus Tempel

Der Lotustempel ist einer der berühmtesten indischen Tempel und symbolisiert die Einheit aller in Indien verbreiteten Religionen. Es lockt Touristen vor allem mit seinem Aussehen an, denn nirgendwo sonst sieht man einen Tempel in Form einer Lotusblume. Aber das ist nicht der einzige Vorteil des Tempels – seine Innenarchitektur wird Sie nicht weniger beeindrucken.

Geschichte

Der Lotus-Tempel wurde 1986 in Neu-Delhi erbaut. Er gilt als der Haupttempel der Stadt.

Sein Architekt war der berühmte kanadische Architekt Fariborz Sahba. Der Prototyp des Gebäudes war das Sydney Opera House.

Er erhielt wiederholt verschiedene Preise und Auszeichnungen im Bereich Architektur.

Architektur

Äußerlich ähnelt der Tempel einer Lotusblume, bestehend aus 27 Blütenblättern. Diese aus Marmor gefertigten Blütenblätter sind in drei Teilen vereint, was es dem Architekten ermöglichte, dem Tempel eine neunseitige Form zu geben.

Der Tempel hat neun Eingänge, von denen jeder in die Mitte führt – eine große Halle, deren Höhe 40 Meter erreicht. Die Kapazität des Saals beträgt etwa 2000 Personen.

Die Innengestaltung des Tempels ist einzigartig und unterscheidet sich von anderen heiligen Orten. Es gibt hier absichtlich keine religiösen Gegenstände oder religiösen Gemälde. Es wird angenommen, dass der Tempel geschaffen wurde, damit eine Person hierher kommen und direkt mit Gott kommunizieren kann.

Auf dem Gelände des Lotustempels ist auch ein luxuriöser Garten angelegt, der an heißen Tagen zum Spazierengehen einlädt. Rund um den Tempel befindet sich ein See, der das Bild ergänzt und den Eindruck erweckt, als würde eine Lotusblume auf der Wasseroberfläche blühen.

Die Gesamtfläche des Tempelgeländes beträgt etwa 26 Hektar, also fast 11 Hektar.

Teilnahmebedingungen

Der Eintritt zum Gelände des Lotustempels ist frei.

Die allen heiligen Stätten in Indien gemeinsame Grundregel besteht darin, vor dem Betreten des Tempels die Schuhe auszuziehen. Schuhe können am Eingang in den kostenfreien Schließfächern deponiert werden.

Das Fotografieren und Filmen von Videos ist im Tempel verboten. Darüber hinaus ist hier absolute Stille zu wahren. Jegliche Gespräche und Geräusche sind verboten, denn dank der tollen Akustik ist jedes Rascheln für alle Anwesenden hörbar.

Der Eintritt in den Tempel erfolgt in Gruppen, die sich in der Nähe des Eingangs bilden. Gleichzeitig dürfen Ausländer aus der Schlange gehen.

Der Tempel verfügt über eine eigene Website, auf der Sie detaillierte Informationen zu den Regeln für den Besuch finden.

Ausflüge

Der Lotustempel ist nicht nur ein sehenswerter Ort, sondern es lohnt sich auch, etwas über die Geschichte seiner Entstehung und Entwicklung zu erfahren. Der Reiseleiter versorgt Sie mit allen Informationen, wenn Sie eine organisierte Führung durch das Tempelgelände buchen. Zu einem solchen Ausflug gehört neben dem Besuch des Tempels auch ein Spaziergang durch den Park.

Natürlich können Sie auch einen eigenständigen Rundgang durch den Tempel vereinbaren. Schließen Sie sich dann der Gruppe an, die sich am Eingang versammelt, um den Tempel zu besichtigen und dieses architektonische Meisterwerk kennenzulernen.

Interessante Fakten

Der Lotus-Tempel wurde von den Bahá'í erbaut – einer einzigartigen religiösen Bewegung, die die Einheit aller Religionen bekennt. Daher dient dieser Tempel dazu, allen Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit mit Gott zu kommunizieren.

Anreise

Der beste Weg, um zum Lotustempel zu gelangen, ist mit der U-Bahn – Haltestelle Kalkaji Mandir. Wenn Sie sich in der Stadt nicht auskennen, können Sie ein Taxi bestellen.

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