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Chitragupta-Tempel

Indien ist auf der ganzen Welt für seine architektonischen Errungenschaften bekannt und zieht Touristen aus aller Welt an. Alte indische Handwerker und Architekten waren so geschickt, dass sie ab dem 10. Jahrhundert ohne die Hilfe jeglicher Technologie Meisterwerke schaffen konnten, die auch heute noch in Erstaunen versetzen. Der Chitragupta-Tempel ist ein solcher Ort. Es ist berühmt für die Tatsache, dass an seinen Wänden viele Statuen und Flachreliefs abgebildet sind. Mehr dazu können Sie in diesem Artikel lesen.

Geschichte

Der Tempel wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Das Gebäude wurde zu Ehren eines der Götter der indischen Mythologie, Surya – dem Sonnengott, errichtet. 

Der Legende nach wurde der Tempel von Bewohnern der örtlichen Stadt erbaut, um die Götter zu besänftigen. Damit die Götter wussten, wofür ihre Anbeter Hilfe brauchten, bauten die Bauherren viele kleine Statuen, die sowohl die Götter als auch die Anwohner darstellten. 
Im Laufe seiner langen Geschichte wurde der Tempel mehreren Umbauten unterzogen, die jedoch alle nur kosmetischer Natur waren. Der Tempel ist bis heute nahezu im Originalzustand erhalten geblieben.

Architektur

Wie alle Tempel dieser Zeit steht dieser auf einem hohen Steinsockel, als würde er alle umliegenden Gebäude überragen. Wie alle in diesem Stil erbauten Tempel kann das Gebäude in drei große Teile unterteilt werden: eine riesige Haupthalle, ein Heiligtum und ein Mandapa – ein kleiner überdachter Bau mit Säulen, der den Eingang zum Tempel darstellt. 

An den Wänden des Tempels auf beiden Seiten befinden sich zahlreiche Skulpturen, die Szenen aus dem Leben der Bewohner Indiens darstellen: Jagd, Elefantenschlachten, tanzende Mädchen, Götter und vieles mehr. Unter all dieser Pracht gibt es auch Szenen erotischer Natur. 
Im Inneren des Tempels befindet sich eine Statue des Sonnengottes. Er ist auf einem riesigen Streitwagen dargestellt, der von sieben Pferden gezogen wird. Die Höhe der Statue beträgt mehr als eineinhalb Meter. Trotz seines Alters ist es sehr geschickt und sorgfältig gefertigt. Auch in einer der Nischen des Tempels befindet sich eine Statue von Vishnu mit elf Köpfen. Diese Statue stellt eine der Formen Gottes dar.

Teilnahmebedingungen

Der Tempel ist in einem sehr schlechten Zustand, ist aber für Touristen geöffnet. Auf dem Tempelgelände können Sie Fotos und Videos aufnehmen. Für Reisende steht ein Reiseführer zur Verfügung, der Sie gegen eine geringe Gebühr über die Besonderheiten des Tempels und seine Geschichte informiert. Der Besuch ist wochentags von 8 bis 30 Uhr möglich. An nationalen Feiertagen ist der Tempel geschlossen. Sie sollten keine Kinder mitnehmen; einige der in den Tempelskulpturen dargestellten Szenen sind zu explizit und könnten ein Kind schockieren.

Ausflüge

Ein Besuch des Komplexes ist ein obligatorischer Bestandteil vieler Ausflüge zu religiösen Stätten des alten Indiens. Auf der Exkursion können Sie den Tempel im Detail kennenlernen und die Größe dieses antiken Bauwerks bewundern.

Interessante Fakten

Interessanterweise ist die Statue von Vishnu deutlich jünger als der Tempel selbst. Offenbar wurde es erst viel später zum Tempel hinzugefügt. 

Der Tempel wird von der indischen Regierung und mehreren internationalen Organisationen als kulturelles und historisches Erbe geschützt.

Anreise

Von der Stadt Khajur aus kann der Tempel mit dem Bus erreicht werden, der jede halbe Stunde fährt. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde und kostet 65 Rupien.

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