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Fatehpur Sikri

In Indien gibt es viele Denkmäler, die von einer Aura des Mysteriums umgeben sind. Eine davon ist die „Geisterstadt“ Fatehpur Sikri.
Die Stadt war einst die Hauptstadt des Mogulreichs, wurde jedoch später verlegt.

Geschichte

Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag von Kaiser Ram Sanga erbaut und hieß Sikrigarh. Doch nachdem der mongolische Kaiser Akbar die Stadt zurückerobert hatte, wurde die Siedlung Fatehpur Sikri genannt. Fatehrup bedeutet „Stadt des Sieges“.

Seit 1571 war die Stadt die Hauptstadt des Reiches, was dessen Entwicklung maßgeblich beeinflusste. Es wurde stark erweitert und in dieser Zeit wurden viele Gebäude gebaut.

Die Stadt blieb 10 Jahre lang die Hauptstadt, aber nachdem der Kaiser gezwungen war, umzuziehen, verlor die Siedlung ihren Status.

Anschließend verließen die Bewohner die Stadt wegen Wassermangels.

Architektur

Die Stadt ist nicht sehr groß, sie umfasst eine Fläche von 4 Quadratkilometern. Eine hohe, 11 Kilometer lange Mauer umgibt die Siedlung auf drei Seiten, und auf der vierten Seite befand sich während der Herrschaft von Kaiser Akbar ein malerischer See.

Der Kaiser wollte seinen großen Vorfahren Tamerlan respektieren, daher sind viele Gebäude im persischen Stil erbaut. Da jedoch viele Handwerker aus ganz Indien am Bau der Stadt beteiligt waren, sind die Merkmale der indischen Architektur in kleinen Details sichtbar.

Die Gebäude bestehen überwiegend aus rotem Sandstein. Die Wahl des Steins ist auf seine Verbreitung in diesen Gegenden zurückzuführen. Einige Gebäude wurden aus weißem Marmor wieder aufgebaut, der aus China hierher gebracht wurde.

Als Hauptgebäude der Stadt gilt der Palast, in dem der Kaiser lebte. Das ist ein echtes Kunstwerk. Aber es gibt auch andere, ebenso bemerkenswerte Gebäude, von denen jedes mit seinem Aussehen in Erstaunen versetzen wird. Naubat Khana zum Beispiel ist das Haus, von dem aus der ganzen Stadt die Ankunft wichtiger Persönlichkeiten angekündigt wurde. Oder Diwan-i-Khas, das für persönliche Treffen des Herrschers genutzt wurde.

Teilnahmebedingungen

Die Stadt ist von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt, Sie müssen sich also sehr vorsichtig verhalten. Sie können in der Stadt fotografieren.

Für Touristen ist die Stadt den ganzen Tag über von 9 bis 00 Uhr zugänglich.

Ausflüge

Die Stadt ist eine der Perlen Indiens, daher streben viele Touristen danach, hierher zu kommen. Wie bei vielen Sehenswürdigkeiten können Sie einen Führer engagieren, der Sie durch die Stadt führt und Ihnen etwas über die Geschichte der Stadt erzählt.

Interessante Fakten

Abgesehen davon, dass die Stadt an einem trockenen Ort liegt, gab es während der Herrschaft des Kaisers in der Nähe der Stadt einen tiefen See, aus dem die Stadtbewohner Wasser holten und ihren Durst löschten.

Anreise

Obwohl die Stadt in der Nähe des Bahnhofs liegt, ist es dennoch besser, mit dem Taxi dorthin zu gelangen. Die Fahrt von Agra ist nicht weit, etwa eine Stunde, nehmen Sie also unbedingt ausreichend Geld mit. Besser noch: Erkundigen Sie sich beim Taxifahrer nach den endgültigen Kosten und zahlen Sie den vollen Betrag sofort. Auf diese Weise versichern Sie sich gegen Täuschung.

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